1.4. Mahmoud von Ghazna und Ghaznaviden 997 – 1348


Mahmoud von Ghazna und die Ghaznawiden Dynastie

 

Die Sklaven Mahmouds sind die heutigen Roma

 

 

 

 

 

 



 

Das Reich der Ghaznawiden begann mit Mahmoud von Ghazna, der als Sohn einer Sklaven-Soldaten Familie
aufwuchs und sich schon früh für das Militär interessierte. 1005 wurde von ihm der unabhängige Militärstaat
der Ghaznawiden gegründet, weitgehend auf dem heutigen Territorium Afghanistans.

 

 

 

 

 

 

 

Gadjo=Fremder




Mahmoud von Ghazna

Dies ist das Wort, welches Roma benutzen, um sich von allen anderen Bevölkerungen zu distanzieren, vergleichbar mit dem Begriff:"Gojen"
der Juden. Das Wort entstammte der Verschleppung Mahmouds vor 1000 Jahren. Alle Fremden blieben Gadje wie der Mahmoud von Ghazna. Mahmoud o Gajdo !

 

 

 

 

Mahmoud von Ghazna war berühmt als erfahrener und mutiger General in Kriegszeiten und als weiser
und gerechter Herrscher im Frieden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Roma zwischen 1186 und 1266 haben sich in verschiedene Richtungen gewandt. Zum größten Teil in Richtung Rum-Seldschuken-Reich, ein Teil
trat dem Mameluken bei und der Letzte verblieb in der ersten und zweiten Sklavendynastie, aus der sie erst
Ende des 13. Jahrhunderts entkamen. Die letzte befreite Gruppe der Roma machte sich wohl auf direkten Weg in Richtung Europa, oder verblieb in kleineren Gruppen in der Region


Mahmoud
von Ghazna , ist einer der Unbekanntesten und gleichzeitig
Erfolgreisten Eroberer der Menschheitsgeschichte.

Die
Ghaznawiden, die Dynastie von Ghazna, herrschten
über
das zweigrößte Islamische Reich der Weltgeshichte.
Das Einfluss-Gebiet erstreckte sich östlich von dem heutigen
Afghanistan
und Pakistan bis westlich hin zum Kaspischen Meer.

Zwischen 997 – 999 brach in der Ghaznawiden Dynastie ein Bürgerkrieg
aus. Die Brüder Ismail und Mahmoud, stritten sich um
die Herrschaft, die Mahmoud in einer vernichtenden Schlacht
gegen seinen Bruder an sich riss. Ghazna überfiel während
seiner Amtszeit siebzehn Mal das Punjab Gebiet, auch Sind
Region genannt. Die Schnelligkeit, mit der er so große
Städte wie Gwälior, Kanauj und Mathurä überfiel,
deutet auf eine sorgfältige Militärische Planung
hin. Kadir, der Kalif von Bagdad, erkannte die Souveränität
Mahmuds im Osten an, sandte ihm eine Ehrenrobe und verlieh
ihm mehrere Titel. Von diesem Zeitpunkt an erschien auch der
Name Kadir neben dem seinigen auf den Münzen, die Mahmud
prägen ließ. Der Akt des Kalifen bestärkte
ihn auch in seinem islamischen Glauben und er beschloss, gegen
die Götzendiener in Indien vorzugehen.

Während seiner Eroberungs- und Plünderungszüge
durch Nord Indien zwischen 1005 und 1030 verschleppte Mahmoud
von Ghazna jedes Mal Sklaven. 1005 erobert Mahmoud das Punjab
Tal und beginnt mit seinen Raubzügen durch Nordindien.
Seine Truppenaufmärsche wurden durch Grenzfestungen geschützt,
die wahre Stärke seiner Armee war die Organisations-
und Planungsfähigkeit.

Die Seldschuken
unter Tugril Beg, 1040, schlagen das Ghaznawiden Heer zurück
und stoppten so die Ausbreitung der Ghaznawiden Dynastie Richtung
Westen.



Die Armee bestand aus Sklaventruppen die aus den verschiedensten
ethnischen Gruppen zusammengesetzt waren, dies war seine Basis,
sein starker Truppenkern. Ein anderer Teil seiner Truppen
setzte sich aus Söldnereinheiten und Freiwilligen zusammen.

Auf zwei Säulen, basierte das Staatsystem. Erstens den
Jährlichen Raubzügen, in das für damalige Verhältnisse
reiche Nordindien. Zweitens die Steuereinnahmen. Mahmoud ließ
seine Steuern durch seine Soldaten eintreiben, die natürlich
interessiert daran waren, dass der Herrscher Geld erhält,
damit dieser sie bezahlt.

Die Armeen Mahmouds bestanden aus Berufssoldaten, die von
überall her kamen, um in seiner Armee zu dienen. Die
Sklavenarmeen dienten mehr der Frontversorgung und der anfallenden
Handwerksarbeiten, wurden aber, falls nötig, auch in
die Kriegshandlungen einbezogen.Diese Sklaven, hauptsächlich
Handwerker, wurden in die Armee-maschinerie Integriert, aber
auch in das Staatswesen eingebunden. Dieses war das Erfolgsrezept
Mahmouds.

Die große Anzahl von Kunsthandwerkssklaven sorgte in
der Ghaznawiden Dynastie für eine große Verbesserung
der Handelsbedingungen des Gewerbes.

1017 wird berichtet das
Mahmoud von Ghazna aus Khorezm mehr als 50.000 Sklaven verschleppte.



Zu damaligen
Zeiten war der Streitmacht von Mahmoud wenig entgegenzusetzen.
Mahmoud von Ghazna war mit 54.000 Reitern und 1.300 Elefanten
unterwegs auf seinen Raubzügen. Während seiner Regentschaft
fiel Mahmoud fast jährlich in das damalige Indien ein.
Das Einfallen Mahmouds hatte aber nicht nur Nachteile für
Indien. Unter feinen Einflüssen, der Ghaznawiden Dynastie,
begann Indien sich langsam für die Islamische Wissenschaft,
Philosophie und Literatur zu öffnen.

Mit Mahmuds Vordringen
breitete sich auch dort der Islam zunehmend aus und verdrängte
nach und nach den Buddhismus und den Hinduismus.
Das Reich
der Ghaznawiden, begann mit Mahmoud von Ghazna, der als Sohn
einer Sklaven- und Soldaten-Familie aufwuchs und sich schon
früh für das Militär Interessierte. 1005 wurde
von ihm der unabhängige Militärstaat der Ghaznawiden
gegründet, weitgehend auf dem heutigen Territorium Afghanistans.

Unter
Mahmoud von Ghazna’s Herrschaft, der sich selber den
Titel Sultan gab, erblühte die Region. Ghazna die Hauptstadt
des Reiches, war auch die Geburtsstadt des Herrschers, und
war damals bekannt für Ihre wunderschönen Gärten
und beeindruckenden Bauten und Paläste. Davor zeugen
die bis heute zum Teil erhaltenen Bauten. Mahmoud von Ghazna,
schaffte es Ghazna zur Stadt der Literatur und Künste
zu machen, und dieses in die Region Weiterzutragen. Indien
erhielt viele Einflüsse islamischer Bildung und persischer
Kultur, die, die damalige und folgende Kunst und Literatur
beeinflussten.

Mahmoud von Ghazna war berühmt als erfahrener
und mutiger General in Kriegszeiten, und als weiser und gerechter
Herrscher im Frieden. Seine Karriere als Feldherr beendete
Mahmud mit einer Expedition nach Persien. Dies war auch sein
letztes Unternehmen; er starb im Jahr 1030 im Alter von 59
Jahren. Seine letzte Ruhe fand er in Agra.

Nach Mahmuds Tod
bedrohten die Seldschuken, die Ghuriden, die Chwaresm-Schahs
und andere türkische Stämme die Macht des großgewordenen
Ghazni-Reiches.


Ausbreitungs- und Einflussgebiete Mahmoud von Ghazna 997 - 1096

Ausbreitungs- und Einflussgebiete Mahmoud
von Ghazna 997 - 1096 (Rot) auf aktueller Karte Asiens (Schwarz - Weiss)

Informationen unter www.RomNews.de, Copyright: RomNews Society, Hamburg / Germany



Seit dem
Ableben Mahmouds, fing das Reich an zu zerbrechen. Das erste
Anzeichen dafür war die vernichtend verlorene Schlacht,
zwischen den Ghaznawiden und den Seldschuken 1040-1041, bei
Dandanqan. Mas’du von Ghazni, der Nachfolger Mahmouds,
floh nach Ghazna und überließ Chorassahn den Seldschuken.

Die Ghuriden,
ein Volk im Nördlichen Afghanistan, wuchs im folgenden
Jahrhundert zu der Dynastie von Ghur an. Mahmoud von Ghazna
unterwarf dieses Volk während seiner Regentschaft. Seine
Nachfolger schafften es jedoch nicht, die Ghur zu kontrollieren.
Durch eine Familienfehde zwischen den Ghuriden und Ghaznawiden,
wird Ghazni letztlich 1186 von den Ghuriden eingenommen und
niedergebrannt. Die Behandlung der Roma Sklaven blieb die
selbe.

Als Resultat des zerbrochenen Großreiches der Ghaznawiden,
bildeten sich viele kleine Islamische Emirate in der Region,
und die Chwaresm-Schahs rissen im Auftrage der Seldschuken
das Reich an sich. Nur, dass es zu diesem Zeitpunkt schon
keinen akzeptierten Großherrscher gab so verkündeten,
auch die beiden Sklavengeneräle der Ghaznawiden Dynastie,
Yildiz und Aybak, in Ghazni und Delhi, ihre Unabhängigkeit
von der Ghaznawiden Dynastie. 1206 wurden Yildiz und Aybak
letztlich von den Ghuriden niedergeschlagen. Diese Schlacht
befreite die meisten der damaligen Roma aus der Sklaverei.

Die Roma zwischen 1186 und 1266 haben sich in
verschiedene Richtungen gewandt.

Zum größten Teil in Richtung „Rum – Seldschuken“
Reich, ein Teil trat den Mameluken bei und der letzte verblieb
in der ersten und zweiten Sklavendynastie, aus der sie erst
Ende des 13. Jahrhunderts entkamen. Die letzte befreite Gruppe
der Roma machte sich wohl auf direkten Weg in Richtung Europa,
oder verblieb in kleineren Gruppen in der Region.


Die Sklavendynastien

Die erste
Sklavendynastie bestand von 1206 – 1266, die zweite
von 1266 –1290.

1206 erkaufte sich Schams al-Din Iltutmisch den Titel „Sultan
Indiens“ vom Kalifen

Bagdads, und gründete die erste „Sklavendynastie“.
Die zweite „Sklavendynastie" konnte selbst den
Mongolen standhalten.

Dieser Umstand, verhinderte die Bewegung in den Osten, der
direkte Weg war durch die Mongolischen Horden und deren Einfluss
unmöglich. Deshalb verblieb die heutige Gruppe der Roma
die sich selbst Bazigar-Banjara nennt in Indien bzw. Pakistan,
der Rest machte sich auf in das Rum –Seldschuken Reich,
zu den Mameluken oder verfiel wieder in die Sklaverei.


1186 - 1348 Eine Region im Wandel und Umbruch

Mit dem Zusammenbruch des Islamischen Militärstaat der Ghaznawiden entstand ein Macht und
Kontrollvakuum in der Region. Wie dieses aussehen kann, sahen wir 2003, nachdem die Irakische
Regierung fiel. Nach der Ghaznawiden Dynastie bildeten sich kleine Arabische Emirate in der
Region, auch gab es die Seldschuken auch „Rum-Seldschuken“ genannt. Der Wandel der Region
startete erst mit dem Auftauchen der Mongolen unter der Führung Dschingis Kahns. Dieses
führte zu einer Neuordnung der Verhältnisse, da die Herrschenden Ihre Machtpositionen durch
die Mongolen gefährdet sahen.

Im Jahre 1192 erobern Islamische Krieger zum ersten mal Nord – Indisches Territorium,
und blieben für Jahrhunderte.
Die Region Syrien, Mesopotamien, Persien und Kleinasien stellte für fast dreihundert Jahre das Herrschaftsgebiet
der Seldschuken dar, eines Islamischen Türkvolkes. In dem Zeitraum zwischen 1226 und 1355 fielen die Mongolen
Immer wieder plündernd und mordend in die Region ein. Am stärksten Betroffen waren die Reiche der Mameluken und
der Seldschuken.
Durch den Zerfall der Ghaznawiden Dynastie, letztendlich 1206, hatten die Roma Glück im Unglück. Zum einen
wurden sie durch den Zerfall der Ghaznawiden Dynastie frei, andererseits hatten sie keine territorialen
Ansprüche - die selbe Problematik wie heute..
Die Region, aus der sie stammten, dem Panjab und Sindh, war mittlerweile auch Islamisch. Nach 200 Jahren
hatten die Roma keine Wurzeln mehr in der Heimat, da auch die griechischen Elemente aus dem sprachlichen
Ursprungsgebiet verschwunden waren, und nun die christlichen Mongolen einfielen.

Die Region war sehr instabil,
also mussten sich die Roma jemandem anschliessen und dieses waren die Seldschuken. Es ist historisch
nachzuvollziehen, dass sich dieses zwischen 1206 und 1290 ereignet haben muss. 1290 Unterlag das Reich
der „Rum – Seldschuken“ Osman dem I und wurde so zu einem Teil des Osmanischen Reiches. 1346 orientierte
sich das Osmanische Reich gen Westen, und der erste Kriegerische Osmanische Soldat betrat den Europäischen
Kontinent. 1348 wird vom ersten Roma in Belgrad / Serbien berichtet. Der Erste Roma Sklave auf der Flucht.

Deutsch
RomaHistory.com  RSS abonnieren